Alan und Claude: Die Geschichte von Comvitas Verm?chtnis

Von Comvita Mitgründer Alan Bougen wollten wir wissen, wie er begann, mit seinem Gesch?ftspartner Claude Stratford Bienen zu züchten.

Comvita Gründer Alan Bougen spricht über die Anf?nge der Bienenzucht im Unternehmen. Gegründet wurde Comvita 1974. Unsere Wurzeln reichen aber noch weiter zurück: bis ins Jahr 1916. Auf einer kleinen Farm auf der Südinsel Neuseelands züchtete ein sechsj?hriger Junge namens Claude Stratford Bienen – lange bevor es Düsenflugzeuge und Autos gab. Im Alter von 12 oder 13 Jahren reiste er über die Meerenge, die Cookstra?e, auf die Nordinsel. Vom Gep?cktr?ger seines Fahrrads aus verkaufte er in Wellington Wabenhonig.

Das war der Grundstein einer langen Karriere in der Herstellung natürlicher Gesundheitsprodukte. Anfang der 70er Jahre kreuzten sich Claudes und Alans Wege. Gemeinsam entwickelten sie die Mission, hochwertige Gesundheitsprodukte herzustellen. So natürlich wie m?glich wollten Sie das Leben der Menschen verbessern. Diese Mission ist auch heute noch Zentrum unseres Handelns.

Hippie trifft Permakultur-Experten

In den frühen 70ern führte Alan Bougen an der Küste von Great Barrier Island ein Selbstversorgerleben. Er war Teil der Stadtfluchtbewegung, die überall in der westlichen Welt stattfand.

?Ich lernte, gesunde Lebensmittel herzustellen. Dabei hat es mir die Imkerkunst richtig angetan“, berichtet Alan. ?Die Bienen, die Best?ubung und die Honigproduktion haben mich fasziniert!“

Alan kontaktierte Claude, der bereits mehrere Unternehmen für Naturprodukte aufgebaut hatte. In den 50ern hatte er Salben und Cremes aus Beinwell hergestellt. Diese Pflanze ist reich an Kalium und Kalzium. Claudes Beinwellprodukte wurden nach dem 2. Weltkrieg in Japan bei den Hiroshima-Opfern zur Versorgung starker Verbrennungen und Narben verwendet. Danach erfand er sich als Bienenzüchter hoch oben im Norden Neuseelands neu, bevor er alles verkaufte und nach Paengaroa zog.

?Ich dachte: Dieser Kerl muss etwas über Bienen wissen. Ich werde herausfinden, ob ich mit seiner Hilfe ein besserer Bienenzüchter werde“, berichtet Alan.

Und er half ihm. Die beiden verstanden sich auf Anhieb und wurden Gesch?ftspartner.

?Da war diese interessante Synergie zwischen uns, als wir uns begegneten“, erinnert sich Alan. ?Wir hatten eine sehr starke Verbindung. Das war ungew?hnlich, denn Claude war 40 Jahre ?lter als ich. Trotzdem verbanden uns die gleichen Werte dieselbe philosophische Haltung.“

?Wir hatten ein ?hnliches Verst?ndnis von der Natur – und einen ?hnlichen Respekt vor ihr. Und wir teilten die gleiche Vision: ein Unternehmen zu gründen, das den Menschen mit unseren Produkten hilft.“

Schon bald entwickelten die beiden eine Reihe von Produkten: Honig, Pollen, Propolis, Hustensaft, auf Honig basierende Hautcremes und mehr. All das fand in Claudes heimischem kleinen Keller in Paengaroa statt.

?Wir bauten eine Mini-Extraktionsanlage für Honig und ein paar weitere Dinge im Keller auf “, erinnert sich Alan. ?Es war ein emsiger, kleiner Ort. In unserer manuell betriebenen Honigschleuder hatten vier Rahmen Platz. Mit einem dampfbeheizten Entdeckelungsmesser schabten wir die Wachsschicht ab, bevor wir die Rahmen in die Honigschleuder setzten. Dann drehten wir die Kurbel, um den Honig herauszuschleudern. Damals war alles viel Handarbeit.“

Die Bienenzucht zu Anfangszeiten des Unternehmens

Nach der morgendlichen Arbeit an ihren Produkten luden Alan und Claude ihre Smoker und Bienenst?cke auf den Pick-up. Sie verbrachten die Nachmittage mit der Bienenzucht in den abgelegenen W?ldern der Umgebung. Oft kamen sie erst lange nach Sonnenuntergang nach Hause.

?Das war damals ein geselliges Leben für mich“, meint Alan. ?Ich war ein idealistischer 25-J?hriger und Claude ein romantischer 65-J?hriger, der jede Menge über Bienen und die Bienenzucht wusste.”

Neben vielen anderen Dingen lehrte Claude Alan auch, ?wie sensibel die Natur ist“.

?Er war ein exzellenter, behutsamer Bienenzüchter. Er hatte gro?en Respekt vor der Natur und wusste die Qualit?t der Produkte zu sch?tzen, die uns die Bienen schenkten. Er wusste auch, wie er mit den Produkten umgehen musste, um das Beste aus ihnen herauszuholen.“

Der Name Comvita stammt übrigens vom lateinischen ?comvita“, zu Deutsch ?mit Leben und Vitalit?t“. Comvita belieferte schon bald ein kleines und ?sehr sehr junges. Gesch?ft für gesunde Lebensmittel in Neuseeland. Das Unternehmen wurde bekannt für die Reinheit und Qualit?t seiner Produkte sowie seine besondere Ethik.

Alan war stolz darauf dass sein Lebenswerk nicht nur daraus bestand, das Lebensqualit?t der Menschen mit gesunden Produkte zu verbessern. Sein Ziel war, die Erde ?ein bisschen besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben“.

?Das ist Teil der Philosophie, die mich antreibt“, sagt Alan. ?Lasst uns etwas für unsere Kinder, unsere Enkel und die zukünftigen Generationen erschaffen, auf das wir stolz sind.”

Das Gel?nde unseres sechs Hektar gro?en Unternehmenssitzes in Paengaroa ist nur einen Katzensprung entfernt von dem Ort, an dem Claude und Alan damals ihre Firma gründeten. Hier hat Comvita über 40.000 bienenfreundliche, einheimische B?ume gepflanzt.

?Wir erschaffen hier einen kleinen Garten Eden“, sagt Alan

Wie die Vergangenheit die Zukunft pr?gt

Claude Stratford arbeitete bis ins Alter von über 90 Jahren und starb zwei Wochen vor seinem 103. Geburtstag. Seine und Alans ursprüngliche Philosophie, das Leben der Menschen dank gesunder Produkte zu verbessern, lebt in Comvitas Arbeit weiter.

?Uns gef?llt der Gedanke, dass wir jeden Tag das Leben der Menschen spürbar ver?ndern“, sagt Alan.


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